Nintendo unsicher über Cloud-Save auf der Switch

Butter 3. November 2017

Wenn man etwas verliert, ist es immer ärgerlich. Egal ob es ein seltenes Sammelstück ist, ein Geschenk von jemandem oder etwa auch sein Savegame in einem Spiel, in das man hunderte von Stunden gesteckt hat.

Der Präsident von Nintendo of America, Reggie Fils-Aime, sprach in den vergangenen Tagen mit zahlreichen News-Seiten und Magazinen, darunter unter Anderem auch Mashable, wo er sich zur Thematik der Savegame-Sicherung äußerte. In der heutigen Zeit haben wir eigentlich überall die Möglichkeit unsere Daten in Clouds zu speichern, sodass sie online gesichert und jederzeit abrufbar sind. Dies gilt allerdings noch nicht für Nintendo-Systeme. Bisher scheint Nintendo auch noch keine konkrete Antwort auf diese Problematik zu haben.

 

Reggie gegenüber Mashable:

“Ihr sprecht mit jemandem, der [in The Legend of Zelda: Breath of the Wild] 120 Schreine gelöst hat und ich glaube ich liege gerade bei 400 Krog-Samen, die immer mehr werden. Also verstehe ich, wie es ist, wenn man sehr viel Zeit in etwas steckt und dann daran denkt, dass dieses etwas verschwinden könnte. […] Wir sind uns über die Probleme bewusst. Natürlich ist Nintendo ein Konsumenten-orientiertes Unternehmen und wir möchten, dass unsere Konsumenten glücklich sind. Wir sind uns dessen bewusst und es ist ein Bereich, an dem wir weiterhin arbeiten werden, um sicherzustellen, dass manche der Ängste der Konsumenten, etwas verlieren zu können, verschwinden.”

 

Trotzdem kann Reggie zum aktuellen Zeitpunkt nichts genaues versprechen. Er sagte, es gäbe Schwierigkeiten ein simples Konzept umzusetzen, wenn es um eine so vielseitig einsetzbare Konsole wie die Nintendo Switch geht.

 

“Wegen der Art von Plattform, die wir haben – es ist etwas, das unterwegs ist, als auch verbunden in einer heimischen Umgebung – gibt es ein paar zusätzliche Schwierigkeiten. Es ist nicht so einfach wie ein Stück Hardware, welches niemals bewegt wird und dauerhaft mit einer Online-Umgebung verbunden ist.”

 

Quelle: Mashable